wir feiern gemeinsam mit unserem Nachbarverein
aus Artelshofen
am 9. und 10. August
unser 100-jähriges Jubiläum
|
Der Obst- und Gartenbauverein wurde am 22. November 1903 im Gasthof "Goldene Krone" gegründet. Er hieß zunächst "Obsbauverein Vorra und Umbebung", weil Mitglieder aus den Ortschaften: Vorra, Artelshofen, Alfalter, Großmeinfeld und Grünreuth dazu gehörten. Die Wahl zum Vorstand nahmen an:
Nach mündlicher Überlieferung soll der Obstbauverein bereits seit 1893 bestehen. Da beim Bombenangriff auf Hersbruck alle Unterlagen vernichtet wurden, kann dies nicht mehr nachgeprüft werden. Auch alle weiteren Unterlagen über die Führung des Vereins bis 1945 gingen verloren. Am Ende des Krieges wurde der Verein von Josef Lehmeyer, Peter Häusler, Willi Dorn und Karl Hertfelder weitergeführt. Nachdem drei der Mitglieder nach dem Zusammenbruch 1945 ihr Amt niederlegten, übernahm Willi Dorn als einziger die Führung. Einen enormen Aufschwung nahm der Verein, als 1956 Lehrer Alfred Heinrich (der als Evakuierter 1946 nach Vorra gekommen war) zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Er hat folgende Punkte der Satzung besonders betont: "Der Verein dient den Interessen der Garten- und Blumenfreunde, sowie der Freizeitgestaltung im Garten und damit einer gesunden Lebensführung, aber auch der Verschönerung der Heimat, der Heimatpflege und der gesamten Landeskultur." Die Orstverschönerung wurde in Angriff genommen; vor allem sollte der Blumenschmuck gefördert werden. Verschiedene Preise stellten ein Zeichen der Anerkenung dar. Mit viel Begeisterung ging man dazu über, sich für den aufgelösten Verschönerungsverein einzusetzen. Ruhebänke wurden aufgestellt; die Bahnböschung bepflanzt. Viele Ungenannte haben sich hier verdient gemacht, um für den Fremdenverkehr und die Naherholung ein sauberes Dorf zu schaffen. Bevor man viel über den Umweltschutz redete, hat sich Alfred Heinrich für den Naturschutz intensiv eingesetzt und ein sog. "Grünes Forum" gebildet. Als besonderer Förderer des Vereins hat sich Johann Georg Dorn verdient gemacht. Mit seiner langjährigen stillen Arbeit hat er ein stetses Beispiel tätiger Heimatverbundenheit gegeben. Er wurde deshalb zum Ehrenmitglied ernannt. Als Alfred Heinrich 1963 sein Amt niederlegen mußte,
wurde Hans Wagner zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Bei verschiedenen Veranstaltungen informiert der Verein
über Garten und Natur und versucht auch praktische Hilfe zu geben.
Ferner wird die Geselligkeit des Ortes gefördert. Der Weihnachtsbaum
am Rathaus wurde lange Jahre vom Verein Aufgestellt. Dankbar machten die
Bewohner die anschließende Adventsfeier im Gasthof Raum mit und und
erfreuten sich an der abwechslungsreichen feierlichen Gestaltung und an
der Verlosung.
Nach dem eingerichten Manuskript für:
|